Vorsteueranspruch nur bei korrekter Rechnung

Die für den Vorsteuerabzug aus Eingangsrechnungen erforderliche ausreichende Leistungsbeschreibung muss sich aus dem Rechnungsdokument selbst oder aus darin konkret in Bezug genommenen anderen Dokumenten ergeben. Sie kann nicht durch münd­liche Angaben des Rechnungsempfängers oder des Leistenden oder anderer Personen ersetzt werden.

Fehlerhafte Rechnungen können aber auch rückwirkend korrigiert werden.

Eine Rechnungskorrektur entfaltet jedenfalls dann keine Rückwirkung mehr, wenn berichtigte Rechnungen mit einer ausreichenden Leistungsbeschreibung erst nach Ergehen der Einspruchsentscheidung über den streitigen Steuerbescheid, in dem der Vorsteuerabzug versagt wurde, vorgelegt werden.

Also kann man noch während der Betriebsprüfung schlechte Rechnungen rückwirkend korrigieren.