Tierwohl

„Tierwohl“ macht Fleisch um ein Viertel teurer

Aus der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft (TLL) wurden Kalkulationen zu den Mehrkosten im Rahmen des „Tierwohl“ in der Schweinehaltung bekannt. Die derzeit geforderten Maßnahmen wie Ebermast, Beschäftigungsmaterial und mehr Platz für die Tiere sowie der Verzicht auf Kastenstände und das Schwänzekupieren verursachen eine Erhöhung der Produktionskosten um 40 Euro pro Mastschwein. Bezogen auf einen durchschnittlichen Auszahlungspreis von 1,57 Euro pro Kilogramm Fleisch bedeutet das eine Kostenerhöhung von 25%, die nur aus adäquaten Preiserhöhungen finanziert werden können. Die selbst die besten Schweinehalter haben für eine solche Kostenerhöhung im gegenwärtigen Preisniveau keine Luft.