Agrardieselbeihilfe

Bis zum 30.9.2017 ist die Agrardieselbeihilfe für 2016 zu beantragen.

Aber Achtung, bei den letzten Hinweisen auf Seite 7 des Antrages wird mitgeteilt, dass bis zum 30.6.2017 eine Erklärung nach Vordruck 1462 oder ein Antrag nach Vordruck 1463 dem Hauptzollamt zuzustellen ist, wenn die letzte Agrardieselbeihilfe im II. Halbjahr 2016 ausgezahlt wurde.

Diese beiden Formulare findet man unter http://www.zoll.de/SiteGlobals/Forms/FormularMerkblattSuche/ auf Seite 7.

Unter dieser Internet-Adresse ist aber auch das Formular zur Agrardieselbeihilfe auf Seite 5 unter Nr. 1140 noch einmal zu finden.

Bei einer Nachfrage beim Hauptzollamt, ob dieser bürokratische Aufwand erforderlich sei, erhält man eine Bestätigung „ja das ist es“ und den weiteren Hinweis, dass sogar auch das Formular 1139 „Selbsterklärung“ (auf der gleichen Internetseite) noch zusätzlich auszufüllen ist.

Die Ausfüllung der Formulare bedarf erheblicher Kenntnisse oder Nachlesens im Energiesteuergesetz, im Stromsteuergesetz, in der Stromsteuerverordnung sowie in der Energiesteuer- und Stromsteuer- Transparenzverordnung und ist einfach nur kompliziert.

Was passiert, wenn man erst im August 2017 bei der Erstellung des Antrages zur Agrardieselbeihilfen feststellt, dass man die Formulare 1462 und/oder 1463 nicht mehr rechtzeitig abgeben kann, weil der Ausschlusstermin 30.6.2017 bereits vorbei ist?

Antwort eines Mitarbeiters des Hauptzollamtes: Dann erhält der Säumige eben keine Agrardieselbeihilfe 2016 mehr.

Empfehlung:

  1. Der Antrag auf Agrardieselbeihilfe sollte schon vor dem 30.6.2017 gestellt werden.
  2. Zusätzlich sind die Formulare 1139 (Selbsterklärung), 1462 (Erklärung über die im II.HJ 2017 erhaltene Agrardieselbeihilfe) und 1463 (Antrag auf Befreiung von der Abgabepflicht) auszufüllen und abzugeben.