Überlassung eines Betriebs-PKW an die Ehegattin des Unternehmers

Der BFH hat im Februar 2019 entschieden:

„Die Überlassung eines Firmen-Pkw zur uneingeschränkten Privatnutzung ohne Selbstbeteiligung ist bei einem ‚Minijob‘-Beschäftigungsverhältnis unter Ehegatten fremdunüblich. Der Arbeitsvertrag ist daher steuerlich nicht anzuerkennen.“

Wahrscheinlich trifft das dann auch auf Gesellschafter zu. Dem aus dem Arbeitsprozess ausgeschiedenen Gesellschafter einen PKW zur Verfügung zu stellen und die 1 %-Anrechnung der Privatnutzung über einen Minijob abzurechnen wird steuerlich nicht anerkannt. D.h. die PKW-Kosten werden nicht als Betriebsausgaben akzeptiert. Das angerechnete Entgelt für den Minijob sind auch keine Betriebsausgaben mehr. Die PKW-Überlassung wird als Entnahme oder verdeckte Gewinnausschüttung besteuert.