Große Reform des Strommarktes vom Bundestag verabschiedet

Wer Strom verkauft, muss zukünftig eine identische Strommenge zeitgleich ins Netz einspeisen.

Damit wird die Stromnachfrage in Spitzenzeiten zu höheren Strompreisen führen, wobei in Bedarfstalzeiten der Strom noch niedrigere Preise haben wird. Das kann beim Verbraucher zu neuen Investitionen auf dem Gebiet der Energiespeicherung führen und bei den Stromerzeugern zu neuen Investitionen für die Produktion in Spitzenzeiten. Gleichzeitig wird auch gemäß dem neuen Gesetz die Braunkohlestromkapazität um 13% reduziert. Biogasanlagenbetreiber begünstigt das. Photovoltaik- und Windanlagenbetreiber müssen sich etwas einfallen lassen in Richtung diskontinuierlicher Strombereitstellung.