Erbschaftssteuer -> Gesetzesänderung

Die Bundesregierung muss das Erbschaftssteuergesetz ändern. Dabei könnten Landwirtschaftsbetriebe nur mittelbar betroffen sein.

So wird die Lohnkostenüberwachung nun nicht mehr nur für Betriebe mit mehr als 20 Arbeitnehmern erfolgen sondern bereits ab 3 Arbeitnehmern. Schlussfolgerung: vor einem Vererben von wertvollen Betrieben (in allen Rechtsformen) sollte eine vernünftige Mitarbeiterstruktur eingerichtet sein. Wenn der Junior erst nach der Übernahme die Personalkosten reduzieren muss, damit der Betrieb auch zukünftig läuft, ist das 5 Jahre zu spät und könnte Erbschaftssteuer kosten.

Den zweiten mittelbare Einfluss wird das Verhältnis von Produktionsvermögen und Verwaltungsvermögen haben. Das Verwaltungsvermögen wird neu definiert und damit umfassender berechnet. Es ist also überlegenswert, Barvermögen vor einer erbrechtlichen Übertragung zu reduzieren (Entnahme, Ausschüttung, Investition).