Glyphosat

In Mecklenburg-Vorpommern wurden Lebensmittel erstmals systematisch auf Glyphosat-Rückstände untersucht.

In allen 135 Proben konnte keine Überschreitung der Höchstwerte festgestellt werden. Bei Obst, Gemüse und Pilzen war in keiner Probe Glyphosatrückstände nachzuweisen. Auch in den Getreideproben waren keine gesundheitsgefährdende Glyphosatrückstände festzustellen. Lediglich in drei Haferflocken-Proben aus Deutschland waren Glyphosatrückstände im Umfang von 0,092 bis 0,237 mg/kg. Der Höchstgehalt für Glyphosat in Haferflocken liegt bei 20 mg/kg. Somit hatten diese drei Proben ca. 1% des Grenzwertes.

Mit der Aktion „Unstatistik des Monats" wollen Wissenschaftler am Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) auf Fehlinterpretationen von Daten hinweisen. Die Meldung „Glyphosat im Urin“ hat im Januar 2016 diese zweifelhafte Auszeichnung verliehen bekommen. Diese Meldung „Glyphosat im Urin“ stammt vom Umweltbundesamt.