An- und Verkauf von Zahlungsansprüchen (ZA) kann zum Steuerdesaster führen

Kooperierende Landwirtschaftsbetriebe stellen sich häufig gegenseitig Zahlungsansprüche zur Verfügung, um eine variierende Betriebsflächengröße an die begrenzt verfügbaren Zahlungsansprüche anzupassen.

Aber eine Übertragung von Zahlungsansprüchen – auch unentgeltliche – ist immer umsatzsteuerpflichtig. Erworbene Zahlungsansprüche sind bilanziell zu aktivieren und stellen aktuell keine Betriebsausgaben dar.

Mit einem unkontrollierten Hin- und Herschieben von Zahlungsansprüchen kann man so erhebliche Steuern verursachen. Das bedeutet:

  • Bei der Weitergabe von Zahlungsansprüchen sollten immer erst die erworbenen ZA verwendet werden.
  • Jede Weitergabe von Zahlungsansprüchen sollte mit einer Rechnung versehen werden.
  • Eine Verpachtung von Zahlungsansprüchen scheint am sinnvollsten zu sein, da das bei keinem zur Aktivierung führt und die Umsatzsteuer sich nur auf das Nutzungsentgelt bezieht.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie bei der Übertragung von ZA unsicher sind. Wir helfen.